2000 Geplantes Konzept
 

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zukünftige Verkehrsführung laut Beschluss des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses vom 30.05.2006
Gestaltungskonzept
Luftbildmontage

Verkehrskonzept - geplantes Konzept

 

Die Planungsgruppe Kölz GmbH wurde beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten, um diese Situation zu beseitigen.

Das Konzept sieht die Ottostraße mit einer Verlängerung bis zum Bahnhof als neue Hauptverkehrsader vor. Hierfür ist der Ausbau und die Durchfahrung des Freyberggartens notwendig. An der Stelle, an der der Lückenschluss zwischen Ottostraße und Bahnhofstraße erfolgen soll, befindet sich derzeit das Jugendhaus der Stadt Füssen.

Kernaussagen aus den Verkehrsgutachten, erstellt von Prof. Dipl.-Ing. Gunter Kölz, Planungsgruppe Kölz GmbH:

„Eine Verbesserung des Verkehrsablaufes und damit der Umweltbelastungen kann nur erreicht werden, wenn die Verbindung Ottostraße zur Bahnhofsstraße realisiert wird!“

„Nur durch den Lückenschluss Ottostraße – Bahnhofsstraße, erreichen wir einen Abbau des Stauaufkommens in der westlichen Innenstadt!“

„Wenn wir das neue Verkehrskonzept nicht umsetzen, erhöht sich das Stauaufkommen weiter und verstärkt die bereits vorhandenen Leistungsfähigkeitsengpässe!“

„Durch den Ausbau Ottostraße – Bahnhofsstraße wird der Straßenzug Innere Kemptener Straße von ca. 6.400 Kfz / 24 h auf ca. 1.200 Kfz / 24 h bzw. die nördliche Luitpoldstraße von ca. 16.800 – 18.600 Kfz / 24 h auf ca. 1.000 Kfz / 24 h entlastet!“

Anmerkungen zu Fragestellungen zum Verkehrskonzept im Vorfeld des Bürgerentscheides am 23. Juli 2006 (PDF 85 KB).

 

1. Wie beurteilen Sie die 3 vorgelegten Verkehrs-Varianten der Initiatoren des Bürgerbegehrens? Gab es in Ihren Vorüberlegungen ähnliche Varianten?

Um es ohne Umschweife auf den Punkt zu bringen:

Die vorgelegten Verkehrs-Varianten der Initiatoren des Bürgerbegehrens sind aus Sicht des Verfassers aus verkehrlicher und städtebaulicher Sicht nicht vertretbar. Sie sind geradezu kontraproduktiv zu den Zielen einer städtebaulichen Neuordnung und Weiterentwicklung im westlichen Innenst 10a9 adtbereich.

 

2. Sehen Sie Chancen, dass man bei einem denkbaren Scheitern der städtischen Pläne neue alternative Verkehrskonzepte erarbeitet, die die Zustimmung der Bürger und der Planer gleichermaßen findet?

Zunächst ist aus der eigenen planerischen Tätigkeit für die Stadt Füssen während der letzten 15 Jahre festzuhalten, dass das vorgeschlagene verkehrliche und städtebauliche Gesamtkonzept das Ergebnis eines langjährigen intensiven Planungsprozesses und zahlreicher Abstimmungen mit politischen Gremien, Fachbehörden, Verwaltung und Bürgerschaft darstellt.

Es muss vielmehr die Befürchtung ausgesprochen werden, dass nach Scheitern der Planung durch einen Bürgerentscheid keine gleichwertigen und vor allem förderfähigen Konzepte gefunden werden und dadurch die Stadt Füssen in der städtebaulichen Neuordnung und Aufwertung der westlichen Innenstadt auf längere Zeit zurückgeworfen wird.

 

3. Wie beurteilen Sie den städtebaulichen Zusammenhang zwischen dem neu zu bauenden Bahnhof und der aktuellen geplanten Verkehrsführung mit Lückenschluss durch den Von-Freyberg-Garten?

Standort des neuen Bahnhofs ist in direktem Zusammenhang mit dem neuen Verkehrskonzept und damit dem Lückenschluss durch den Von-Freyberg-Garten zu sehen.

Im Detail ist noch festzustellen, dass die Initiatoren des Bürgerbegehrens bei der Annahme von notwendigen 5 Bushaltestellen im geplanten ZOB von falschen Voraussetzungen ausgehen. Die klaren Vorgaben durch die RVA – auch für den städtebaulichen Wettbewerb – gehen definitiv von erforderlichen 9 Haltestellen (Buswarteplätze noch nicht eingerechnet) aus.

 
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