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Hundetoiletten

In Füssen sind 26 Hundetoiletten aufgestellt. 18 im Bereich der Kernstadt, sechs im Stadtteil Hopfen am See, zwei am Weißensee. Trotzdem sorgen Hunde immer wieder für Ärger, weil ihre Herrchen oder Frauchen den Kot ihrer Vierbeiner nicht wegräumen.

Derzeit gibt es in der Stadt Füssen und in ihren Ortsteilen insgesamt 472 gemeldete Hunde. Die Hundesteuer beträgt für den ersten Hund 50 Euro, für den zweiten 100 und für jeden weiteren 200 Euro. Insgesamt kommen so im Jahr rund 24 000 Euro in die Stadtkasse.

Um den Tierfreunden das Beseitigen des Hundekots zu erleichtern, ließ die Stadt in den vergangenen Jahren immer wieder zusätzliche Hundetoiletten aufstellen. Die Kosten? Das kommt darauf an, wie viele Toiletten gekauft werden, hieß es dazu aus dem städtischen Tiefbauamt. Und in welcher Ausstattung: in Edelstahl, verzinktem oder nur lackiertem Blech. Im Lauf der Jahre seien sie immer preisgünstiger geworden. Momentan kosten sie zwischen 350 und 500 Euro das Stück.

Mit dem Kauf der Tütenspender samt Kot-Sammelbehälter ist es aber nicht getan. Die Toiletten müssen in den Boden betoniert, gepflegt und ständig mit Tüten bestückt werden. Allein für das Jahr 2006 sind seitens der Stadt zirka 4000 Euro für den Kauf von etwa 200 000 Tüten geplant. Geleert werden die Toiletten von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs. Die Tütchen mit dem Hundekot landen wie die Inhalte der anderen öffentlichen Abfalleimer in einem Sammelcontainer und werden entsprechend entsorgt.

Auszug aus der Allgäuer Zeitung - Füssener Blatt vom 13.12.2007

Klicken Sie auf die Bilder zum Vergrößern. Mit freundlicher Empfehlung des Allgäuer Zeitungsverlages (Füssener Blatt vom 13.12.2006).

Hundekot

Amtliche Bekanntmachung

Hundekot in landwirtschaftlichen Flächen, auf Fußwegen und Straßen


Das Landratsamt Ostallgäu – Abteilung Abfallrecht – hat vor einigen Jahren folgendes Rundschreiben zum Thema „Hundekot in landwirtschaftlichen Flächen“ herausgegeben, das von Seiten der Stadt Füssen uneingeschränkt unterstützt und um deren Beachtung gebeten wird:

Liebe Hundebesitzer,
das Betretungsrecht nach Art. 22 des Bayer. Naturschutzgesetzes bezieht sich grundsätzlich auf alle Teile der freien Natur, also auch auf landwirtschaftliche Flächen. Während der Nutzzeit (auf Grünland die Zeit des Aufwuchs, bzw. bei Äckern die Zeit zwischen Saat oder Bestellung bis zur Ernte) dürfen landwirtschaftliche Nutzflächen allerdings nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Beachten Sie bitte diese gesetzlichen Vorgaben, damit unseren Landwirten kein Schaden zugefügt wird.

Den Landwirten bereitet zunehmend große Sorgen, dass viele Hundebesitzer sich nicht um die „Hinterlassenschaften“ ihres Vierbeiners kümmern. Sicher sind auch Sie der Auffassung, dass die Nachlässigkeit von Hundebesitzern nicht zur Eigentumsschädigung bzw. zum wirtschaftlichen Nachteil unserer Landwirte führen darf. Es ist nachweisbar, dass Kühe erkrankt sind, nachdem sie kotverunreinigtes Gras gefressen haben. Obwohl Kühe normalerweise dieses verunreinigte Gras ablehnen, kann es zur Aufnahme von Hundekot kommen,
wenn dieser beim Mähen im Futter verteilt wurde.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch Kinder mit dem Hundekot in Berührung kommen können, da viele Hundebesitzer mit ihren Hunden ortsnah spazieren gehen. Dies gilt auch insbesondere zur Sauberhaltung unserer Fußwege und Straßen.

Deshalb richten wir folgende Bitte an Sie:
1. Lassen Sie Ihren Hund erst dann frei laufen, wenn er sein „Geschäft“ außerhalb von Wiesen erledigt hat. Bedenken Sie, dass Sie Ihren Hund nur unter Kontrolle haben, solange er an der Leine ist.
2. Besorgen Sie sich Hundebeutel, nehmen Sie die „Hinterlassenschaften“ ihres Lieblings mit nach Hause und entsorgen Sie den Beutel ordnungsgemäß in ihrer Mülltonne oder in den von uns aufgestellten „Hunde-Toiletten“.

Wir müssen Sie darauf hinweisen, dass Hundekot als Abfall anzusehen ist, dessen unzulässige Beseitigung durch Liegenlassen eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden kann.

Wir bitten auch besonders unsere Vermieter, ihre Gäste mit Hunden darauf hinzuweisen.

Füssen, 13.04.2010
STADT FÜSSEN
Gez.
Iacob, Erster Bürgermeister