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Kloster St. Mang
Bis zur Auflösung im Jahre 1803 bestand das Benediktinerkloster St. Mang fast 1.000 Jahre. Zahlreiche Kunstwerke von der Romanik bis zum Rokoko illustrieren die wechselvolle Geschichte der Abtei, die nicht nur geistlicher Mittelpunkt, sondern Herrschafts- und Kulturzentrum im Füssener Land war.
Fürstensaal
Der repräsentativste Raum des Klosters ist der Festsaal mit seiner reich freskierten und stuckierten Ausstattung. In diesem Saal finden alljährlich in den Sommermonaten die sogenannten Fürstensaalkonzerte statt.
Sitzungssaal - historischer Trausaal
Zu Klosterzeiten wurde dieser Raum als Tafelzimmer genutzt. Er diente dem Abt und den Gästen des Klosters als Speisesaal. Die stuckierte Schlange in Wolkenballen am mittigen Deckenspiegel symbolisiert die Klugheit.
Colloquium
Das Colloquium wurde von den Mönchen als Versammlungsraum, Lese- und Studiersaal genutzt. Ausgemalt wurde es um 1720/1721 vom Kemptener Hofmaler Franz Georg Hermann und von italienischen Wanderarbeitern stuckiert.