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Füssener Krippen


Die Tradition der Weihnachtskrippen reicht auch in Füssen Jahrhunderte weit zurück. Vor allem aus dem 19. und Anfang 20. Jahrhundert haben sich wertvolle Krippen erhalten. Vier Füssener Krippen sind im Museum der Stadt Füssen ausgestellt.Die Tradition der Weihnachtskrippen reicht auch in Füssen Jahrhunderte weit zurück. Vor allem aus dem 19. und Anfang 20. Jahrhundert haben sich wertvolle Krippen erhalten. Vier Füssener Krippen sind im Museum der Stadt Füssen ausgestellt.

 
Im Zentrum steht eine große Krippe des Füssener Holzbildhauers Edmund Sprenzel
(geb. 12. Mai 1884 in Füssen – gest. 13. September 1955 in Füssen), eine Dauerleihgabe der Enkelin Frau Klara Sprenzel.

Seit 1921 baute Edmund Sprenzel alljährlich zur Weihnachtszeit in der Magnuskapelle der Stadtpfarrkirche St. Mang seine große Krippe auf.

Diese Krippe weist über 60 Einzelfiguren auf, neben 30 Personen etwa so viele Tiere. Das besondere an den Figuren ist, dass sie bewegliche Glieder haben, also immer wieder neu komponiert werden können. Die Krippe kann sich also in der Weihnachtszeit den Begebenheiten der einzelnen Festtage angleichen: die Geburt Christi, die Verkündigung der Hirten, die Anbetung der Weisen aus dem Morgenland. Gerade diese letzte Szene ermöglicht es dem Holzbildhauer Edmund Sprenzel, sein bildhauerisches Repertoire voll auszuschöpfen, es in Anlehnung an die Barockkrippe farbig mit prachtvollen Gewändern und exotischen Tieren, wie Dromedaren und einem Elefanten, auszustatten.

Neben der Sprenzel-Krippe ist eine mit Tonfiguren ausgestattete Stallkrippe des berühmten Krippenbauers Sebastian Osterrieder (geb. 19. Januar 1864 in Abensberg – gest. 5. Juni 1932 in München) zu sehen. Osterrieder-Krippen waren heiß begehrt, Prinzregent Luitpold, Kaiser Wilhelm II. und auch Konrad Adenauer besaß von ihm eine Krippe.
Die Osterrieder-Krippe stammt von Dr. Elisabeth Seif und ist eine Dauerleihgabe von Frau Marianne Pfeiffer.

Zwei weitere Krippen sind Dauerleihgaben des 2017 verstorbenen Prälaten Karlheinz Knebel.
Sie stammen aus dem Familienbesitz seiner Mutter und wurde von deren Großvater, dem Füssener Malermeister Hans Fendt (geb. 7. Oktober 1877 in Füssen – gest. 17. Dezember 1962 in Füssen), geschaffen. Die eine Krippe schildert die Szene der Anbetung der Drei Könige. Die andere Krippe ganz im Nazarenerstil gehalten zeigt den zwölfjährigen Jesus im Tempel von Jerusalem.

Aufgestellt hat die Krippen der Füssener Architekt Franz Nagel in der ehemaligen Winterabtei des Klosters St. Mang hinter dem Kaisersaal.

Lechhalde 3, 87629 Füssen
Eingang durch den Klosterhof
Hier finden Sie das Museum im Opens external link in new windowStadtplan

Füssener Krippen

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Öffnungszeiten

6. November 2017 bis 31. März 2018
Freitag bis Sonntag
13 bis 16 Uhr

Weihnachtsferien:
27. bis 30. Dezember 2017
und
2. bis 7. Januar 2018
jeweils 13 bis 16 Uhr

An folgenden Tagen ist geschlossen:
18. bis 26. und 31. Dezember 2017
sowie 1. Januar 2018

1. April bis 4. November 2018
Dienstag bis Sonntag
11 bis 17 Uhr

Klosterrundgang online

Klosterrundgang im Allgäu.tv

Führungen

Nach Vereinbarung (nur zu den regulären Öffnungszeiten und ab 10 Personen)
Buchung: Tel. +49 (0)8362 903146
Gebühr: 30 € zuzügl. Eintritt 4 € pro Person (max. 20 Personen)

Eintrittspreise

Erwachsene 6 €, ermäßigt 4 €
Kombikarte Museen 7 €
Familienkarte 8 €

Schulklassen haben freien Eintritt

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Flyer

Downloaden Sie hier den Initiates file downloadFlyer des Museums der Stadt Füssen