Harmonisch fügen sich die spätgotischen Tafelbilder und Skulpturen der Staatsgalerie in die fürstbischöflichen Residenzräume ein. Diese Ausstellung bietet einen hervorragenden Überblick über die Kunst zur Zeitenwende des 15. und 16. Jahrhunderts im Allgäu und in Bayerisch-Schwaben.
Ein großes Gemälde „Salvator Mundi“, eine Stiftung des Fürstbischofs Friedrich II. von Zollern, eröffnet diese Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
Das Stifterbild des Füssener Abtes Hieronymus Alber von 1570 dokumentiert detailgetreu das spätmittelalterliche Füssen und auf fünf Tafeln wird das Leben des Heiligen Magnus nacherzählt.
Der „Rittersaal“ mit seiner prachtvoll geschnitzten Kassettendecke, den Reliefs der Muttergottes und der Bistums-Heiligen Ulrich, Afra und Simpert sowie den seltenen Glasgemälden von Hans Holbein d. Ä. und Hans Burgkmair lässt die kulturelle Blüte zur Zeit Kaiser Maximilians I. aufleben. Dagegen ziehen eindringliche Darstellungen von Pest und Krieg, Geißeln der Menschheit, den Betrachter in die historische Wirklichkeit der frühen Neuzeit.
„pestis“ - Die Pest, Oberschwäbisch, um 1500 (© Bay. Staatsgemäldesammlung)
"gladius" - Der Krieg, Oberschwäbisch, um 1500 (© Bayerische Gemäldesammlung)
Ausschnitt aus der Kassettendecke des "Rittersaales" im Nordflügel, um 1500 (© Hans Hechtfischer)
Christus als Salvator Mundi, Augsburgisch, 1494 (© Bayerische Staatsgemäldesammlung)
Magnusplatz 10, 87629 Füssen
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(Nutzungshinweise)
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87629 Füssen
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09.11.2009 bis 26.03.2010
Freitag bis Sonntag
13.00 bis 16.00 Uhr
27.03.2010 bis 31.10.2010
Dienstag bis Sonntag
11.00 bis 17.00 Uhr
April bis Oktober:
jeden Mittwoch um 14.30 Uhr und nach Vereinbarung
(ab 10 Personen)
Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 2,00 Euro
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