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Dringender Aufruf von Landrätin Rita Maria Zinnecker

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch die aktuelle Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen haben auch Schüler*innen im Ostallgäu und in Kaufbeuren Heimunterricht. Dafür braucht es ab der fünften Klasse einen Computer – doch in manchen Familien fehlt das Geld für ein solches Gerät. Desktop-Computer sind aufgrund logistischer Herausforderungen und der meist beengten Wohnverhältnisse bei den betroffenen Kindern und Jugendlichen nicht geeignet.

Ich wende mich daher heute mit einem wichtigen Aufruf an alle Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger: Bitte spenden Sie funktionsfähige, nicht mehr benötigte Laptops, um betroffenen Schülerinnen und Schülern in unserem Landkreis ein kontinuierliches Weiterlernen des Unterrichtsstoffs zu ermöglichen.

Die Daten auf den Laptops werden datenschutzkonform gelöscht. Die Geräte erhalten danach ein Linux-Betriebssystem und weitere freie Software für den Unterrichtseinsatz. Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter leiten die Laptops an die Familien weiter.

Laptops werden abgeholt

Nachbarschaftshilfen in den Gemeinden holen die Laptops kontaktlos ab. Jeder Spender kann dazu einen Abholtermin ausmachen. Die Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfe vor Ort gibt es auf folgender Internetseite: www.landkreis-ostallgaeu.de/corona-ehrenamt

Bei einer Spende von mehr als zehn Laptops werden diese vom Landratsamt direkt beim Spender kontaktlos abgeholt. Hierzu und für alle weiteren Fragen hilft die Bildungskoordination des Landkreises unter Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail: bildungsregionlra-oal.bayernde.

Ich bedanke mich für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund.

Ihre Maria Rita Zinnecker, Landrätin

Unterstützen Sie hilfsbedürftige Menschen

Bitte überlegen Sie, wie Sie Menschen, die die Öffentlichkeit meiden müssen, unterstützen können. Zum Beispiel mit Einkäufen oder sonstiger Nachbarschaftshilfe. Lassen Sie uns gemeinsam die Ältesten und Schwächsten in unserer Mitte schützen! Das Zurückstellen unserer individuellen Bedürfnisse zugunsten anderer wird Leben retten.

Zwei Anlaufstellen für Menschen, die Hilfe benötigen, und Menschen, die Hilfe leisten können:

Spenden für Nachbarhilfe

Spenden Sie für die Nachbarhilfen in Füssen!

  • paypal
  • Stadt Füssen
    IBAN:
    DE20 7335 0000 0000 0000 18
    Verwendungszweck: Spende Nachbarschaftshilfe

Ehrenamtliche Fahrradkuriere gesucht

Auf der Seite Radkurier24 können sich Menschen anmelden, die gerne Nachbarschaftshilfe als Radkurier leisten wollen.

Die Kuriere liefern alles, was in einen Rucksack passt – und zwar mit dem Fahrrad für den Umweltschutz. Über eine Onlinemap können Hilfsbedürftige direkt ohne Anmeldung sehen, wo die Kuriere gerade unterwegs und verfügbar sind. Die Kommunikation geschieht direkt über Endkunde und Kurier.

Über den Live Radar wählen Kunden das Profil des Fahrradkuriers aus und kontaktieren ihn über SMS, Messenger oder Anruf, um ihm die Einkaufsliste mitzuteilen.

Jeder, der mitmachen möchte, kann sich anmelden und die Infrastruktur nutzen

Spendenaufruf: Solidarität zeigen mit Füssens Partnerstadt Cremona

Die Bürger der italienischen Partnerstadt Füssens, Cremona, leiden besonders unter der Corona-Pandemie. Die Verwaltung Cremonas hat sich nun an die Bürger Füssens gewendet mit der Bitte um Hilfe, um dringend notwendige medizinische Ausrüstung kaufen zu können.

Es seien erschreckende Bilder, die wir in den Nachrichten sehen, sagt der Bürgermeister der Stadt Füssen, Paul Iacob. „Mit Cremona haben wir einen Städtepartner und Freund in dieser so stark betroffenen Region Italiens. Ich bitte die Füssenerinnen und Füssener, in dieser Krise zu Helfen.“

Die Stadtverwaltung hat aus dem Städtepartnerschafts-Etat 5000 Euro gespendet. Auf dem Spendenkonto (s. unten) sind durch die Bürger bereits 9765 Euro eingegangen (Stand: 17. April). Iacob bedankt sich bei allen bisherigen Spendern und hofft, dass noch viele weitere Bürger Füssens die Cremoneser in dieser dramatischen Lage finanziell unterstützten.

Bankverbindung

Stadt Füssen
IBAN:
DE20 7335 0000 0000 0000 18
Verwendungszweck: Cremona-Spende

Die Verwaltung überweist das Geld dann nach Cremona.

Oder - dann kommt das Geld schneller nach Cremona - Sie überweisen direkt dorthin:

Denominazione Azienda Speciale Comunale Cremona Solidale
Geldinstitut: BANCA POPOLARE DI SONDRIO
IBAN: IT36O 05696 11400 000003928X83
BIC:POSOIT22XXX
Verwendungszweck: Emergenza Coronavirus

Cremona würdigt Solidarität der Füssener Bürger

Tiefe Dankbarkeit zeigen die Bürger Cremonas für die Spendenbereitschaft der Füssener Bürger in der Corona-Krise. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, bedankte sich der Bürgermeister der italienischen Partnerstadt Füssens, Gianluca Galimberti, kürzlich nochmals beim ersten Bürgermeister der Stadt Füssen, Paul Iacob und bei den Bürgern Füssens. Auch die lokale Presse zeigt sich beeindruckt und titelt: „Cremona und Füssen - Eine Allianz der Solidarität.“

Nach dem Spendenaufruf sind inzwischen (Stand: 24. April) 15.465 Euro zusammengekommen, um die Situation in Cremona zu verbessern. 2.380 Euro davon spendete der Colloquium Chor Füssen und 5000 Euro schoss die Stadt Füssen dazu. Von anderen Stellen aus der Bevölkerung kamen demnach 8.085 Euro.

Iacob dankt allen Spendern
Bürgermeister Paul Iacob bedankt sich bei allen Spendern. „Es ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Bürgern unserer Partnerstadt Cremona.“ Diese Hilfsbereitschaft zeige, dass der Wille des Zusammenwachsens der europäischen Staaten in der Gesellschaft fest verankert ist.

Die Zeitung La Provincia, welche unter anderem in Cremona erscheint, schrieb am 16. April (Auszug aus Artikel, Übersetzung Stadt Füssen): „Es ist nicht nur eine Geigenbaukultur und ein Schloss, das verbindet. Bürgermeister Paul Iacob hat auf Eigeninitiative mit seinen Einwohnern mehr als 7000 Euro für den Hilfsfonds nach Cremona gesammelt. Eine konkrete Hilfe für die schwierige Situation in Cremona.“ Ferner: „Dies ist eine außerordentliche Geste unserer Partnerstadt Füssen, die diesen Notfall mit uns teilt. Eine sehr starke Verbindung, die durch die Lauten entstand und gestärkt wurde durch die sofortige Solidarität.“

Hilfsorganisation in Füssens Partnerstadt Cremona aktiv

Die Hilfsorganisation Samaritan´s Purse betreibt seit Mitte März im Kampf gegen das Corona-Virus ein Notfallfeldkrankenhaus in der italienischen Partnerstadt Füssens, Cremona. Da die lokalen Krankenhäuser überlastet sind, hatte das italienische Gesundheitsministerium die Hilfe angefordert. Samaritan’s Purse brachte mehr als 20 Tonnen medizinischer Hilfsgüter und rund 70 Krankenpfleger und –schwestern, Ärzte und weiteres Personal ins Land. Der Einsatz ist für 90 Tage geplant.

„Wir konnten bislang rund 260 Patienten behandeln“, sagt der Leiter für internationale Programme, Christoph Stiller. Einige Patienten konnten inzwischen entlassen werden, es gab aber auch Todesfälle.

„Uns ist es ein Anliegen, neben der medizinischen Hilfe auch Hoffnung zu schenken. So bieten unsere Mitarbeiter auch Gebet und Seelsorge an“, so Stiller.

Wer spenden will, kann dies mit dem Verwendungszweck 470050/Corona-Hilfe Italien auf das Konto von Samaritan’s Purse e. V. (IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11). Der Verein trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen. In Deutschland ist er vielen bislang durch die weihnachtliche Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ bekannt.

Über Samaritan’s Purse e. V.
Samaritan's Purse e. V. – Die barmherzigen Samariter mit Sitz in Berlin reagieren auf die körperlichen und spirituellen Bedürfnisse von Menschen in Krisensituationen - insbesondere an Orten, an denen nur wenig andere arbeiten. Der Verein im deutschsprachigen Raum wird von Sylke Busenbender und Gary Lundstrom geleitet, internationaler Präsident ist Franklin Graham. Die Hilfsorganisation engagiert sich in mehr als 100 Ländern, um den Opfern von Krieg, Krankheit, Katastrophen, Armut, Hungersnot und Verfolgung zu helfen. Weitere Informationen finden Sie auf www.die-samariter.org