VOM LAUTEN- ZUM GEIGENBAU

Entwicklungen, Moden und Übergänge um 1700


Dienstag, 13. Oktober 2026

Sammlungsgespräch und Stadtrundgang zum historischen Lautenbau 

Der Füssener Lautenbau gilt als Ursprung und Ausgangspunkt des europäischen Instrumentenbaus. Ausgewanderte Füssener Lautenmacher begründeten ihre Werkstätten in ganz Europa – nördlich und südlich der Alpen. Beim Übergang vom Lauten- zum Geigenbau nahmen Venedig, Padua und die venezia-nische Region eine zentrale Vermittlungsrolle ein. Dabei ging es nicht nur um neue Formen und das Aussehen der Instrumente, sondern auch um ihren Klang und ihr Selbstverständnis.

Das Forschungsprojekt Die Familie Railich aus Halblech und der Füssener Lautenbau in Padua im Leipziger Netzwerk DIGITAL ORGANOLGY nimmt diese Prozesse unter die Lupe. Abschließend wird nun in einer internationalen Expertenrunde der aktuelle Forschungsstand vermittelt – zunächst in der Instrumentensammlung des Museums der Stadt Füssen und dann in einem Rundgang durch die Altstadt zu den Plätzen der historischen Lautenmacher-Werkstätten.

Programm
14:00 Uhr | Sammlungsgespräch
15:30 Uhr | Kaffeepause
16:00 – 17:00 Uhr | Stadtrundgang 
zum historischen Lautenbau

Einführung und Moderation
Prof. Dr. Josef Focht, Leiter der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY, Universität Leipzig

Gäste
Francesco Faldani, Universität Padua
Stefano Pio, Venedig
Dr. Reinhard Nießner, Leiter des Geigenbaumuseums Mittenwald
Thomas Riedmiller, ehem. Leiter des Museums der Stadt Füssen


Flyer zum Herunterladen


Museum der Stadt Füssen
Lechhalde 3, 87629 Füssen
Museumseintritt: 6 €, ermäßigt 5 €
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Pro Suebia
Gefördert von der Dr. Eugen Liedl Stiftung
Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Sitz Neusäß


Abb.: Gitarre aus der Werkstatt Railich in Venedig (Ausschnitte), um 1650
© Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, mXp 4010536